Keramik & Kreativkunst

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Auszeit für Frauen

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Mein Quartalsrückblick Q3 2026: Sommerferien, Keramik und neue Ideen

Zwischen Raku-Feuer, Familienferien und Stallarbeit war in diesem Quartal einiges los. Dazu kamen neue Keramikprojekte, mein Becher-Starterguide und ein weiteres Buch. Beim Zurückblicken merke ich erst, wie viel zwischen Juli und September zusammengekommen ist.

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Hier liest du etwas über:

Raku-Feuer vor der Sommerpause

Der Juli begann noch mit Feuer. Am 4. Juli haben wir die Stücke aus dem Raku-Workshop im Rakubrand gebrannt. Wie dieser Tag war, liest du im Workshop-Bericht zu Tag 2.

Im Raku gebrannte Keramiken

Kugeln, Herzen und ein Huhn mit Pupsloch wurden an diesem Tag gebrannt.

Ab Ende Juli waren Ferien angesagt. Abstand vom Alltag und Zeit zum Ausruhen hatte ich dringend nötig. Wir haben aber auch einiges unternommen.

In Berlin waren wir mit einem Hop-on-Hop-off-Bus unterwegs. Das Praktische daran: Wir konnten an den Haltestellen aussteigen, uns etwas anschauen und später wieder in einen Bus einsteigen. So liess sich die Stadt erkunden, ohne die ganze Zeit an einen festen Ablauf gebunden zu sein. Der Fernsehturm, die Museumsinsel und eine Bootsfahrt auf der Spree waren dabei – und noch einiges mehr. Aber diese grosse Stadt erfährst oder erlebst du nicht an nur einem Tag.

Ein anderer Ausflug führte uns zum Shoppen nach Leipzig. Dort waren haufenweise Menschen unterwegs, es war heiss und der Service im Restaurant war grenzwertig. Irgendwann habe ich mich so aufgeregt, dass ich der Servicemitarbeiterin deutlich meine Meinung gesagt habe. Das ist mir tatsächlich noch nie passiert. Nach rund 30 Jahren in der Gastronomie kenne ich die andere Seite gut. An diesem Tag war meine Geduld trotzdem aufgebraucht.

Ein weiterer schöner Ausflug führte uns in den Wörlitzer Park. Dort gefällt es mir immer wieder, und auch diesmal hat sich der Besuch gelohnt.

Zwischen unseren Ausflügen blieb zum Glück noch Zeit zum Ausruhen. Und gegen die Hitze hatten wir einen See in der Nähe. Diese Mischung aus Unternehmungen und Erholung hat mir gutgetan.

Berlin von oben - ein BLick aus dem Fernsehturm

Berlin von oben - ein Blick aus dem Fernsehturm

Diesen Bau sieht man bei schönem Wetter fast nicht - voll verspiegelt.

der Wörlitzer Park mit Blick auf das Schloss

Der Wörlitzer Park zeigt sich von seiner schönsten Seite - Blick aufs Schloss.

ein Einkaufstempel in Leipzig

Die Einkaufsstrasse in Leipzig war voll mit Menschen. Für mich schon zuviel.

Zurück im offenen Atelier

Nach den Sommerferien fand das offene Atelier wieder regelmässig jeden Mittwoch statt.

Chantal hat in dieser Zeit ihre Meerjungfrau fertiggestellt. Sie steht jetzt bei ihr in der Normandie im Haus. Und sie sieht wunderschön aus.

Solche Rückmeldungen sind für mich das Schönste. Ein Stück verlässt das Atelier und bekommt woanders einen Platz, der zu ihm passt.

Meerjungfrau auf dem Tisch

Die Meerjungfrau hat ihren Platz in der Normandie gefunden.

Vorbereitungen für Raku by night

Auch für Raku by night wurde getöpfert. Der Brenntag findet erst Ende Oktober statt, doch die Stücke dafür entstanden bereits im August und September.

Da die vier Teilnehmerinnen keinen gemeinsamen Termin unter der Woche fanden, haben wir die Gruppe fürs Töpfern zweigeteilt. Beim ersten Termin im August waren wir zu dritt, mich eingeschlossen. Im September folgte der zweite Töpfertermin. So konnten wir in meinem heimischen Kelleratelier arbeiten, wo auch der Ofen steht. Der heikle Hin- und Hertransport entfiel, und die Keramiken konnten in Ruhe trocknen, bevor es zum ersten Rohbrand in den Ofen ging.

Kleine Gruppen haben ihren Reiz. Man hat Zeit füreinander, und es bleibt Raum zum Ausprobieren.

zwei Frauen töpfern im Kelleratelier Kugeln

Zwei Teilnehmerinnen töpfern Kugeln.

zwei Frauen töpfern im Kelleratelier Herzen

Und die beiden anderen töpfern Herzen.

Wenn der Ton nicht ganz passt: die Babybauchschale

Die Babybauchschale ist super angekommen.

Allerdings wurde sie nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte. Per Zufall habe ich auf Instagram eine Keramikerin entdeckt (Töpfern für die Seele | by Sue), die das mit den Babybauchschalen schon länger macht. Ich fasste mir also ein Herz und habe sie einfach mal gefragt, was sie für Ton nimmt. Und siehe da - ich habe für die Babybauchschale den falschen Ton verwendet. Deshalb haben sich die Seiten ein wenig abgesenkt.

Nina hat trotzdem Freude daran.

Wie die Schale entstanden ist, liest du hier: Babybauchschale aus Ton: eine Erinnerung, die bleibt.

die Babybauchschale steht auf ihrem heimischen Platz.

Die Babybauchschale steht jetzt auf ihrem heimischen Platz und macht der Familie grosse Freude.

Permagartenfest: Kinder greifen einfach zum Ton

Ende August war ich beim Permagarten-Sommerfest eingeladen. Zwei Erwachsene und drei Kinder haben mitgemacht. Der Verein hat die Keramikschalen gesponsert.

Dabei ist mir wieder etwas aufgefallen: Kinder greifen einfach zum Ton und legen los. Erwachsene zögern lieber erst einmal.

Mehr dazu liest du hier: Warum Kinder einfach loslegen – und Erwachsene lieber zuschauen.

mein Töpferstand im Permagarten

Mein Töpferstand im Permagarten.

Die Keramikschalen der Kinder

Das sind die von den Kindern getöpferten Keramikschalen. Sie können sie auf einen Stab stecken oder sogar aufhängen.

Die Kursseite hat ein neues Gesicht

Neben der Arbeit mit Ton habe ich auch die Kursseite von antjes-art neu gestaltet. Sie ist jetzt klarer aufgebaut. Du siehst auf einen Blick, wo du einsteigen kannst: mit dem Basis-Workshop, im offenen Atelier oder bei einem Themenkurs.

Kursanmeldeseite für antjes-art

Bezahlen kannst du übrigens auch bar oder mit Twint. Schreib mir dafür einfach kurz eine Mail an kontakt@antjes-art.com.

Mein Becher-Starterguide ist fertig

In diesem Quartal habe ich ausserdem meinen Becher-Starterguide fertiggestellt. Damit kannst du deinen eigenen Keramikbecher in Plattentechnik töpfern, ganz ohne elektrische Drehscheibe.

Im digitalen Guide findest du Schablonen für eine Becherform in Originalgrösse, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Fotos, eine Materialliste und praktische Tipps. Als Bonus zeige ich dir, wie du einen passenden Coffee-to-go-Deckel gestaltest.

Bis alles zusammenpasste, gab es einiges zu tun: die Anleitung schreiben, Arbeitsschritte fotografieren, Schablonen prüfen und den Kauf samt Download testen. Umso schöner ist es, dass aus den einzelnen Teilen jetzt ein fertiges Produkt geworden ist.

Wenn du selbst einen Becher töpfern möchtest, schau dir meinen Becher-Starterguide an.

Einblicke in den Starterguide

Mein Familien-Reisetagebuch ist veröffentlicht

Auch beim Büchergestalten gibt es etwas Neues: Mein Familien-Reisetagebuch ist veröffentlicht.

Es heisst „Unser Familien-Reisetagebuch“ und ist ein Urlaubstagebuch für Eltern mit Grundschulkindern zum Ausfüllen, Ausmalen und Einkleben. Ab jetzt gibt es das Buch auf Amazon zu kaufen.

Die Idee ist aus meiner eigenen Gewohnheit entstanden, mir auf Reisen Notizen zu machen. Was ist an diesem Tag passiert? Was haben wir erlebt? In einem Fotobuch stehen für mich eher die Bilder im Vordergrund, und oft bleibt zu wenig Platz zum Schreiben. Im Familien-Reisetagebuch gibt es deshalb viel Raum für Notizen, selbst gezeichnete oder eingeklebte Bilder und die Reiseplanung.

Für Familien und speziell für Kinder ist es später sehr spannend, das nachzulesen. Was war auf der Reise los, welche Erlebnisse gab es mit der Familie, und welche lustigen Anekdoten sind passiert? An was mussten wir vor der Reise alles denken und was haben wir schliesslich doch vergessen?

Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick ins Buch: Unser Familien-Reisetagebuch auf Amazon ansehen

Antje mit ihrem neuen Buch: Unser Familien-Reisetagebuch

Ich bin echt stolz drauf.

verschiedene Ausfüllseiten

Es ist in schwarz-weiss gehalten. Bunt wird es durch deine Gestaltung.

Blick ins Buch

Es gibt einiges auszufüllen.

Viel Stall, viel Verantwortung

Neben meinen kreativen Projekten hatte ich in diesen Wochen viel Stallarbeit. Meine Chefinnen waren abwechselnd mit ihren Familien in den Ferien. Deshalb hatte ich jeweils die Stalloberaufsicht. Eine grosse Verantwortung, aber ich habe es geschafft – ohne besondere Vorkommnisse.

Das war manchmal anstrengend. Gleichzeitig zeigt es mir, dass meine Chefinnen mir diese Verantwortung zutrauen.

Ein zweiter Blog: mistundmehr.ch

Aus dem Stallalltag ist im August noch etwas anderes entstanden: ein zweiter Blog.

Stallarbeit hat etwas Meditatives. Während die Hände beschäftigt sind, wandern die Gedanken. Auf mistundmehr.ch schreibe ich sie auf, damit sie nicht verloren gehen und mein Kopf wieder Platz für Neues hat, egal ob Gedanken oder Ideen.

Es sind Geschichten über Tiere, Menschen und kleine Erkenntnisse fürs Leben. Zum Beispiel darüber, was ein Pferdeäpfelteppich um sechs Uhr morgens mit Selbsterkenntnis zu tun hat, oder warum fünf leere Fressboxen niemanden interessieren.

Hier geht es zu mistundmehr.ch

Was im Q3 auf dem Blog passiert ist

Neben den bereits erwähnten Geschichten sind auf antjes-art weitere Beiträge entstanden.

Im Juli erschienen:

Eine Idee, die einfach nicht stillhalten wollte

Wie aus einem alten Buchtraum drei Malbücher wurden.

Jetzt oder nie: Eine eigene Website nach der Krebsdiagnose

Mein ehrlicher Erfahrungsbericht nach zwölf Monaten mit meiner Website.

Mein Töpfer-Journal: Nie wieder rätseln, welche Glasur das war

Damit hältst du Projekte, Materialien, Brenndaten und Erfahrungen übersichtlich fest.

Im August erschienen ausserdem:

«Mach es auf deine Art: perfekt unperfekt.» – die Geschichte hinter meinem neuen Claim

Warum ich den Perfektionsdruck losgelassen habe.

Wie aus Ton, Muscheln und altem Holz eine Namenstafel für die Normandie entstand

Ein Kundenprojekt für ein Ferienhaus.

Ich habe keine Geduld fürs Töpfern – aber für den Haushalt schon?

Vielleicht fehlt dir gar nicht die Geduld, sondern die Erlaubnis, dir Zeit zu nehmen.

In meinem Newsletter erzähle ich ebenfalls von neuen Projekten und kommenden Workshops und nehme dich mit ins Atelier. Also abonniere ihn, wenn du nichts verpassen möchtest.

Mein Fazit für Q3

Die Mischung aus Unternehmungen und Erholung hat mir in diesen Sommerferien gutgetan. Beim Schreiben merke ich aber auch, wie viel neben Atelier und Stallarbeit entstanden ist. Mein Becher-Starterguide und das Familien-Reisetagebuch gehören genauso dazu wie die einzelnen Keramikprojekte.

Bei der Babybauchschale lief nicht alles wie geplant. Ich habe mir Rat geholt und weiss nun besser, worauf ich bei der Tonwahl achten möchte. Gleichzeitig freut sich Nina über ihre Schale. Beides darf in diesem Rückblick Platz haben: die Freude am Ergebnis und das, was ich daraus gelernt habe.

Auch deshalb passt „perfekt unperfekt“ für mich weiterhin gut. Ich probiere aus, lerne dazu und freue mich über das, was dabei entsteht.

Ausblick auf das letzte Quartal

Am 31. Oktober steht der Raku-by-night-Brenntag an. Dann werden die Stücke gebrannt, die bei den Töpferterminen im August und September entstanden sind. Auf das gemeinsame Raku-Brennen am Abend mit Käsefondue freue ich mich jetzt schon.

Dazu kommen die Arbeiten für den Adventsmarkt, die ich bereits im Sommer begonnen habe. Es ist noch lange nicht alles fertig, was ich anbieten möchte. Es ist aber auch immer ein Glücksspiel zu wissen, was die Leute gern haben, was sie suchen, was sie sich kaufen würden. Und Ideen, was ich alles töpfern könnte, habe ich auch jede Menge. Bloss dazu fehlt wahrscheinlich die Zeit.

Das offene Atelier findet weiterhin mittwochs statt. Ende Oktober bleibt es allerdings einmal geschlossen, weil ich Chris, die Inhaberin unseres Gemeinschaftsateliers, bei einem Gestaltungsnachmittag für Kinder in der Bibliothek unterstütze. Sie bastelt dort schon seit einigen Jahren mit den Kindern Weihnachtskarten. Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal dabei – und wer weiss, vielleicht bleibt es nicht bei diesem einen Mal.

Auch während der Herbst- und Weihnachtsferien macht das offene Atelier Pause. Die genauen Daten findest du auf der Kursseite.

Was ist dir aus deinem Sommer besonders in Erinnerung geblieben?

Schreib es mir gerne an kontakt@antjes-art.com oder auf Instagram unter @antjes_art.

Hey, ich bin Antje -

die kreative Seele hinter

"antjes-art".

Antje von antjes-art im Töpfer-Atelier

Ich töpfere leidenschaftlich gerne, probiere ständig neue kreative Ideen aus und bin die Frau hinter antjes-art.

Zwischen Pferdestall, Familienalltag und Töpferatelier entstehen bei mir Keramiken, kreative Projekte und Geschichten darüber, was passiert, wenn wir einfach mal anfangen.

Perfekt muss es dabei nicht werden. Viel wichtiger ist, dass du dir erlaubst, anzufangen und deine eigenen Ideen auszuprobieren.

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Einmal durchatmen -

und etwas Neues kann beginnen

Du bist oft im Funktionsmodus. Alles läuft - aber du bleibst irgendwie auf der Strecke.

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Mit etwas, das deine Hände tun dürfen - nur für dich.

Dieses Workbook ist dein Einstieg in eine neue Art der Selbstfürsorge. Perfekt unperfekt. Einfach.

Ehrlich, kreativ, wohltuend.

Du wirst sehen: Sobald du beginnst, mit Ton zu arbeiten, beginnt auch in dir wieder etwas zu fliessen.


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Vielleicht möchtest du mir dein Kunstwerk zeigen. Das würde mich ebenfalls sehr freuen.


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