Manchmal braucht es einen ordentlichen Weckruf, damit man endlich die Dinge anpackt, die man sich schon ewig vorgenommen hat.
Bei mir war das eine Krebsdiagnose im 2024 - kurz bevor ich meine Website baute. Und irgendwann stand für mich einfach fest: jetzt oder nie. Ich fackelte dann nicht mehr lange.
Dieser Beitrag gehört nicht in mein übliches Töpfer-Sammelsurium. Er gehört in meine Rubrik „Mein Business“ - dorthin, wo ich über die Werkzeuge schreibe, die hinter den Kulissen laufen. Heute erzähl ich dir ehrlich, was ich nach 12 Monaten mit systeme.io denke.
Gefällt dir, was du liest?
Verpasse nie wieder einen Blogartikel von mir:
Ganz ehrlich? Ich töpfere leidenschaftlich gerne.
Aber eine Website bauen? Mit Technik habe ich einfach nichts am Hut. Noch nie gehabt.
Ich kann das Thema im wahrsten Sinne des Wortes nicht greifen. Deshalb klang es für mich jahrelang nach einer Mauer, an der ich sowieso scheitern würde. Dabei wollte ich doch nur eins: meine Werke einer breiteren Öffentlichkeit zeigen und darüber verkaufen. Und das nicht nur per Mundpropaganda, auf Instagram oder über Facebook - sondern an einem Ort, der wirklich mir gehört.
Ich machte sogar mal eine Weiterbildung dazu. Genau zu diesem Thema. Und trotzdem: ab in die Schublade damit.
Dann kam die Diagnose - Krebs.
Und danach dieser eine Gedanke, der alles ins Rollen brachte: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Systeme.io fand ich über ein kostenloses Webinar von Birgit Baindl. Sie erklärte das System dahinter so verständlich, dass ich zum ersten Mal dachte: das könnte ich vielleicht wirklich schaffen. Ich leistete mir danach noch einen Kurs bei ihr, und auch der war überraschend günstig.
Vorher schaute ich mir natürlich auch andere Website-Möglichkeiten an: WordPress, Squarespace, Wix. Alle drei haben ihre Berechtigung. Aber entweder war es mir zu teuer, zu kompliziert oder zu eingeschränkt.
Systeme.io überzeugte mich am Ende aus zwei Gründen:
Es war einfach zu bedienen.
Und der Preis war machbar.
Ich nutze das Startup-Paket, das kostet mich 180 Franken im Jahr - das lohnt sich für mich, weil man damit doch ein bisschen mehr machen kann als mit dem kostenlosen Einstieg. Wer noch Webinare oder Kurse anbieten möchte, zahlt etwas mehr.
Was allerdings nicht enthalten ist, zumindest nicht so, wie ich dachte: ein Online-Shop. Ein paar physische Produkte lassen sich zwar einstellen, aber eben nicht so wie zum Beispiel bei Shopify.
Mein ganzer Online-Auftritt läuft heute über systeme.io.
Mein Töpfer-Tagebuch, mein Newsletter, meine Seiten - die Galerie, die Über-mich-Seite, die Kursseite - alles an einem Ort, alles selbst gebaut, mit dem Drag & Drop-Editor. Hier kannst du dir meine Website anschauen.
Für einen Blogbeitrag sitze ich heute etwa 3 Stunden dran, Planung, Schreiben und Einsetzen auf der Website inklusive. Am Anfang war das ein ganz anderes Kaliber. Da brauchte ich mit Editor, Bildersuche und Verkleinern fast einen ganzen Tag. Übung macht halt doch den Meister.
Es gab nicht diesen einen grossen Aha-Moment. Es war eher wiederholtes Tun, bei dem ich Stück für Stück rausfand, wie was funktioniert.
Eine Erkenntnis sparte mir aber besonders viel Zeit: Blöcke/Abschnitte lassen sich kopieren und dann einfach textlich anpassen. Ich muss also nicht jedes Mal alles neu aufsetzen, sondern schreib die Kopie einfach um.
Und dann war da noch dieser eine Vorfall:
Meine Kundschaft konnte sich beim Newsletter plötzlich nicht mehr anmelden. Ich bemerkte das nur durch Zufall, denn reklamiert hatte niemand. Die Leute lassen es einfach stehen und verschwinden wieder, ohne ein Wort.
Der Support schaute sich (nach Zustimmung durch mich) direkt auf meiner Website um, fand das Problem und behob es. Innerhalb einer halben Stunde. Meine Leser habe ich dadurch wieder gewonnen. Und der Support von systeme.io hat seitdem einen Fan mehr.
Ehrlich gesagt: ziemlich wenig.
Die Umlaute in den URLs zum Beispiel. Weil ich auf Deutsch schreibe, habe ich viele Ä, Ö und Ü in meinen Titeln. systeme.io lässt diese in der URL manchmal einfach weg, statt sie umzuschreiben. Aus „Monatsrückblick“ wird dann „monatsrckblick“ - das sieht unschön aus und ist auch für Google nicht ideal.
Wer ganz spezielle Design-Wünsche hat, stösst irgendwann auch an Grenzen. So flexibel wie WordPress mit tausenden Plugins ist systeme.io leider (noch) nicht.
Und dann ist da noch die Natel-Ansicht. Die muss ich jedes Mal neu einstellen. In der Desktop-Ansicht sieht alles super aus, und dann klickst du auf die Handy-Ansicht und die halbe Formatierung muss noch korrigiert werden. Das ist jedes Mal noch ein wenig Aufwand. Wobei ich langsam den Dreh raus habe, auf was ich achten muss.
Gut geeignet für:
• Kreative, Handwerkerinnen, Coaches, die einfach loslegen wollen
• Soloselbstständige mit Blog, Newsletter und vielleicht einem kleinen Kurs
• Alle, die Technik im Hintergrund haben wollen - und sich lieber auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren
Weniger geeignet für:
• Grosse Teams mit komplexen Anforderungen
• Online-Shops mit vielen Produkten
• Wer sehr spezifische Design- oder Funktionswünsche hat
Wenn du dich in diesem Satz wiedererkennst: „Das kann ich sowieso nicht“ - dann sag ich dir, was ich aus eigener Erfahrung weiss.
Fang einfach an.
Hol dir Hilfe, ein Webinar, eine Beratung, einen Kurs. Genau das machte bei mir den Unterschied. Es ist selten so kompliziert, wie man am Anfang meint. Mit der Zeit und ein bisschen Übung fuchst man sich da schon rein.
Wenn du selbst mal reinschauen willst: Hier kannst du systeme.io kostenlos testen.
(Affiliate-Link: Wenn du dich darüber anmeldest, bekomme ich eine kleine Provision - für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten.)
Steckst du gerade auch an so einem Punkt, wo du denkst, das ist eh nichts für dich? Schreib mir, ich lese jede Nachricht.
Wenn du magst, meld’ dich für meinen Newsletter an. Da bekommst du nicht nur Neuigkeiten aus meinem Atelier, sondern auch ehrliche Einblicke wie diesen hier, direkt in dein Postfach.
Und falls du selbst einmal den Kopf freikriegen und mit den Händen etwas Neues erschaffen willst: Schau doch bei meinem offenen Töpfer-Atelier vorbei. Kein Vorwissen nötig, nur Lust am Ausprobieren.
Mein Blog ist wie ein Atelier voller Inspirationen. Hier kannst du stöbern, entdecken und Ideen sammeln.
Ich glaube fest daran, dass wir nie zu alt,
zu beschäftigt oder zu eingespannt sind, um etwas Neues zu lernen.
Perfektion ist dabei gar nicht das Ziel – der erste Schritt zählt.
Und genau diesen Schritt darfst du dir erlauben.
Mir ist wichtig, dass Lernen und Kreativität nicht schwer, sondern leicht und erfüllend sind.
Ich habe leider noch keine direkte Kommentarfunktion.
Deshalb: Falls du Fragen, Anregungen, Feedback für mich hast,
schreib mir gerne eine E-Mail an: kontakt@antjes-art.com
Oder benutze das unten stehende Kontaktformular.
Ich würde mich sehr freuen von dir zu lesen. 🤗
Und falls du magst, lass uns auf Instagram vernetzen - @antjes_art
Vielleicht möchtest du mir dein Kunstwerk zeigen.
Das würde mich auch sehr freuen 😃
© 2026 Antje Brügger