Es ist Winter. Und das grad so richtig. Draussen hat es in den letzten Tagen recht geschneit und ist bitterkalt. Eben - Winter.
Allerdings ist das nicht mehr wirklich mein Wetter.
Als Kind habe ich es geliebt. Schneeballschlacht, Rodeln, Schlittschuhlaufen - so richtig Wintersport halt.
Allerdings hat sich das mit den Jahren geändert.
Ich bin im Arbeitsalltag und das heisst: Warm anziehen. Schliesslich bin ich minimum 3 Stunden draussen, bei Wind und Wetter.
Doch dick anziehen, damit mir warm bleibt, schränkt meine Bewegungsfreiheit ein. Das ist der grosse Nachteil im Winter. Aber sieh selbst.
Und dann geht's ab in den Stall. Diesmal wieder der grosse Pensionsstall.
Um 6 Uhr früh ist alles noch still und ruhig.
Zu dieser Uhrzeit arrangiert sich die Herde kurz neu - vom Schlafen zum Fressen oder vom Fressen zum Schlafen. Aber sonst herrscht eine schöne ruhige Stimmung. Super für mich zum Wachwerden.

Im Stall angekommen ist noch alles voller Pferdeäpfel (Bölle) und Schnee.

Im Stall sind einige Pferde noch voll im Schlafmodus.

Und andere begrüssen mich, um zu schauen, ob ich was leckeres für sie habe.
Nach guten drei Stunden geht's dann erstmal nach Hause, um warm zu werden. Ich finde diesen Anblick immer wieder schön.

Zuhause angekommen, gibt es dann, nach einer erfrischenden Dusche, erst einmal Frühstück für mich. Der grosse Milchkaffee darf dabei natürlich nicht fehlen. Oder auch 2 oder 3 Tassen.
Gestern habe ich im Kamin wieder einen "Pit Fire" - Brand gemacht. Heute ist alles erkaltet und ich kann die 3 Keramiken aus der Asche holen. Nach dem Abwaschen sieht man die Musterungen sehr gut.
Leider ist wieder einmal etwas abgeplatzt. Aber wozu gibt es Kleber?!
Ich finde das eine geniale Brennart. Du packst Keramiken mit verschieden organischen Sachen ein, umwickelst sie jeweils mit Alufolie und machst ein Feuerchen im Kamin. Während du das gemütliche Feuer geniesst, werden die organischen Sachen in den Ton eingebrannt. Du musst nichts weiter machen.
Am nächsten Morgen, wenn das Feuer abgebrannt und die Asche kalt ist, brauchst du nur noch alles raus holen, abwaschen und bestaunen.
Im Handy gibt es eine Funktion von Google, die dir Vorschläge gibt, was in den letzten Jahren um diese Zeit für Bilder entstanden sind. Du weisst bestimmt, was ich meine.
Unter anderem kam mir da ein Bild unter die Augen, dass ich vor 3 Jahren gemacht habe. Das ist das Moodboard zu meiner Abschlussarbeit.
Vor 4 Jahren habe ich den Lehrgang Gestaltung bei PaperArtist angefangen. In der Corona Zeit. Der Lehrgang war damals online. Ich fand's toll. Ich habe soviel gelernt über die Farblehre, Fotografieren, Handlettering usw.
Vieles, was ich damals gelernt habe, kann ich in meinem kreativen Tun anwenden. Der Lehrgang für Gestaltung hat mir also jede Menge gebracht.
Der Montag ist mein Stalltag.
Frühstall & Abendstall im selben Stall. Und manchmal darf ich im kleinen Stall bei der Hippotherapie die Islandpferde führen. So wie heute.
Eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die ich immer wieder sehr gerne mache.

Und zum Schluss des Tages heisst es dann: Füsse hoch = Feierabend.
Mehr kann meine Familie heute nicht von mir erwarten. Ich bin fix und fertig. Alle und kaputt.
Wer macht mir nun mein Abendbrot?

Das war mein 12. Januar im 2026.
Montags ist meistens der strengste Tag der Woche. Früh aufstehen, körperlich anspruchsvolle Stallarbeit - aber es tut mir gut. Manchmal ist die Arbeit sogar eine Art Meditation. Sich wiederholende Bewegungen, die Ruhe und das Wesen der Pferde. Da kommen manchmal die besten Ideen oder Reflexionen zu Tage. Ich geniesse es.
Und wie war dein Tag so?
Ich glaube fest daran, dass wir nie zu alt,
zu beschäftigt oder zu eingespannt sind, um etwas Neues zu lernen.
Perfektion ist dabei gar nicht das Ziel – der erste Schritt zählt.
Und genau diesen Schritt darfst du dir erlauben.
Mir ist wichtig, dass Lernen und Kreativität nicht schwer, sondern leicht und erfüllend sind.
Geschenk für dich
🎁 100% kostenlos für dich!
Einmal durchatmen -
und etwas Neues kann beginnen
Du bist oft im Funktionsmodus. Alles läuft - aber du bleibst irgendwie auf der Strecke.
Zeit für dich? Fehlanzeige.
Alles ist getaktet, aber wenig davon erfüllt dich.
Du merkst aber, dass irgendetwas fehlt.
Vielleicht brauchst du nicht mehr Leistung, sondern mehr Lebendigkeit. Und die beginnt im Kleinen.
Mit etwas, das deine Hände tun dürfen - nur für dich.
Dieses Workbook ist dein Einstieg in eine neue Art der Selbstfürsorge. Nicht perfekt. Nicht kompliziert.
Sondern ehrlich, kreativ, wohltuend.
Du wirst sehen: Sobald du beginnst, mit Ton zu arbeiten, beginnt auch in dir wieder etwas zu fliessen.
Und falls du magst, lass uns auf Instagram vernetzen - @antjes_art.
Vielleicht möchtest du mir dein Kunstwerk zeigen. Das würde mich ebenfalls sehr freuen.
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